Die toleranten Menschen

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Die toleranten Menschen

Beitrag#1von Querkopf » 22.11.2016 15:45

Wieso sind die ach so toleranten Menschen immer gleih beleidigt und schmeissen mit Kraftausdrücken rum, wenn die Diskussion nicht so läuft , wie sie es gerne hätten? :denk:
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Re: Die toleranten Menschen

Beitrag#2von modul » 22.11.2016 18:38

wenn die Argumente ausgehen neigen einige zu Fäkalausdrücken.

Was meinst du denn mit tolerante Menschen ?

Das behauptet doch jeder von sich tolerant zu sein, dabei wissen die meisten nicht einmal was es bedeutet tolerant zu sein. :evil:
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Re: Die toleranten Menschen

Beitrag#3von tantalus » 23.11.2016 14:44

Ja wieso wohl? :denk:
Ganz einfach: Die kriegen Geld dafür. Viel Geld. Richtig viel Geld. Bild
Nicht die lächerlichen Stricherlöhne, die gestern durch die Quantitätsmedien geisterten. 7000 für einen Bundesminister, grad mal 3000 für einen kleinen Staatssekretär - an solchen Zahlen mag sich der Pöbel abarbeiten.
Die mit den richtig dicken Eiern spielen in einer ganz anderen Liga: Ein ehemaliger Kanzlerkandidat hatte schon vor Jahren fünfstellige, eine kürzlich durchgefallene ausländische Präsidentschaftskandidatin sechsstellige Stundensätze für sowas. Und bei manchem Ex-Kanzler von der "Arbeiterpartei" stehen ja bekanntermaßen auch schon mal siebenstellige Zahlen auf der Steuererklärung...

Manche Menschen haben halt Interessen oder Neigungen, die sich mit den traditionellen Vorstellungen über unser aller Zusammenleben nicht so ohne weiteres vereinbaren lassen: Der eine will ein paar Milliarden Steuern sparen, der andere braucht ein paar Millionen "top ausgebildete Fachkräfte" um seine Lohnkosten zu optimieren, der nächste ist auf seine ganz spezielle Art "kinderlieb", so manchem geht es um nicht weniger als gleich mal eben die Weltherrschaft, - die Liste dürfte endlos sein.
Solche Wünsche kann man aus Gründen natürlich nicht einfach so zur Volksabstimmung vorlegen. Da läßt man dann lieber Fachleute ran, die sowas bei Plasberg, Illner, Will & Co. bis zur Unkenntlichkeit verschwúrbeln und verklausulieren, auf daß das "Pack" glauben möge, das sei alles unheimlich "tolerant" und "modern" und "fortschrittlich" und "progressiv". Und weil das Pack überwiegend ziemlich dämlich ist, frißt es den Köder willig. Man mag gar nicht glauben, wie unfaßbar viele Menschen keinerlei Werte haben, die einfach nicht wissen, was gut und was schlecht ist, die ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken jedem Rattenfänger hinterherrennen. "Führer befiehl, wir folgen Dir!" Was morgen ist, interessiert uns nicht, heute geht es uns ja irgendwie "gut" - sagen sie ja jeden Tag im Fernsehen, muß also richtig sein.
Und wer nicht irgendeiner exotischen "diskriminierten Minderheit" angehört und sein Resthirn noch nutzt und Zweifel anmeldet ist eben "rechtsradikal" und "rassistisch" und "ewiggestrig" und "fortschrittsfeindlich" und "homophob" und "sexistisch" oder am besten gleich - der ganz neue heiße Scheiß from Ämärica: "Weiße alte Männer". Der Beelzebub höchstselbst! Den muß man natürlich bekämpfen! Mit allen Mitteln! Und wer grad keine Sturmabteilung von der Antifa zur Hand hat, schreibt seinen selbstverständlich völlig berechtigten - wir sind ja die Guten, die Toleranten!!! - Zorn wenigstens an die Klotür auf Twitter und Facebook: NULL TOLERANZ!!!

Na ja - immer wieder mal platzt der Gegenseite natürlich auch mal der Kragen und dann sind die auch nicht besser. Und dann schaukeln die sich gegenseitig hoch und höher und sind so mit sich selber beschäftigt, daß sie überhaupt nicht mehr mitkriegen, wie die oben beschriebenen Investitionen reiche Früchte tragen. Divide et impera! Funktioniert seit Jahrtausenden... :gut:
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Re: Die toleranten Menschen

Beitrag#4von Ginkgo » 23.11.2016 20:12

Könnte es sein das Querkopf nicht die Politiker oder Eliten meint ... sondern die Leute die einem in diversen Foren oder im Bekannten- und Freundeskreis begegnen ?
Also ganz "normale Leute" ?
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Re: Die toleranten Menschen

Beitrag#5von tantalus » 23.11.2016 21:08

Sicher das. Die ganz normalen Leute schweben ja nicht frei im Raum und denken sich ihre Kommentare willkürlich aus, sondern schreiben pro oder contra der Vorlagen, die sie von eben diesen Eliten und Medien beziehen. Das hatte ich aber oben auch schon ausgeführt... :ja:

Schön übrigens, daß Du Dich auch mal wieder hier sehen läßt... ;)
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Re: Die toleranten Menschen

Beitrag#6von b@tman » 25.11.2016 02:58

@querkopf
Wenn du als grundsätzlich leiser Mensch in einer Diskussion auf einmal angebrüllt wirst und du dann zurückbrüllst: Widersprichst du deinem grundsätzlich ruhigem Gemüt dann auch?
Oder anders: Wenn dir als friedfertiger Mensch jemand auf die Fresse haut und du dich dann wehrst - bist du dann doch kein friedfertiger Mensch?

Ich sehe keinen Widerspruch, als "toleranter" Mensch intolerant gegenüber intoleranten Menschen zu sein. (was ist das überhaupt für ein Begriff, "toleranter Mensch" - ohne Toleranz, würdest du nicht einen Tag überstehen, ohne der Oma vor dir an der Kasse eine reinzuhauen, weil sie ihr Wechselgeld zählt, etc. - nicht mal ginkgo kann 0% tolerant sein)
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Re: Die toleranten Menschen

Beitrag#7von Querkopf » 25.11.2016 10:10

Wer wird denn angebrüllt?
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Re: Die toleranten Menschen

Beitrag#8von Ginkgo » 25.11.2016 11:16

Man muss erstmal verstehen wer "die toleranten Menschen" sind. Das sind in erster Linie Menschen, die sich selber auf der "guten" Seite sehen und sich in ihrer moralischen Deutungshoheit sonnen. Dem gegenüber stehen Menschen die diese moralische Deutungshoheit kritisch hinterfragen und andere Ansichten haben. Dann merkt man das die angebliche Toleranz der "Guten" für fast alles und jeden vermeintlich Benachteiligten auf der Welt gilt, nur nicht für Andersdenkende mit abweichenden Meinungen. Die sind dann eben "dumm" weil sie nicht verstehen wollen warum andere Leute nicht ihrer Meinung sind. Die Toleranz der angeblich Toleranten schließt eben das Tolerieren gegenteiliger Meinungen nicht mit ein. Das ist ja das Groteske an der Sache :-) Andersherum sollen die "Bösen" natürlich in den Augen der angeblich Toleranten bitteschön ebenfalls toleranter werden ... aber es ist schwierig anderen Toleranz zu vermitteln wenn man sich selber als intolerant gegenüber anderen Meinungen zeigt :-) Wenn der "Tolerante" merkt das die Diskussion eben nicht so läuft wie er sich das vorstellt wird die Diskussion eben abgebrochen. Getreu dem Motto der selbstkonstruierten Blase das man ja mit "Dummen" sowieso nicht diskutieren kann ... die sich ja schon als "dumm" geoutet haben weil sie überhaupt eine andere Meinung vertreten wie die Toleranten :-) Daran krankt die Diskussionskultur, der gesellschaftliche Diskurs wird durch die "Toleranten" schlichtweg verweigert. Aus ihrer Blase auch vollkommen zu Recht, weil andere eben "dumm" sind :-) Da auf der "guten" Seite mehr mit einer selbstkonstruierten Moral gearbeitet wird die im Alttag oft an der Realität zerschellt neigt der angeblich Tolerante eher zur Zickigkeit und zu Wutausbrüchen weil seine Ideologie der Wirklichkeit nicht standhält. Vergleichbar mit Kleinkindern in der Trotzphase. Argumente der Gegenseite zählen dann nicht und werden als Angriff betrachtet mit entsprechendem "mimimimi". ;)
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Re: Die toleranten Menschen

Beitrag#9von b@tman » 26.11.2016 23:49

@querkopf
Das mit dem Brüllen war ein Beispiel
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Re: Die toleranten Menschen

Beitrag#10von Ginkgo » 27.11.2016 19:13

Wer sich im letzten Jahr noch politische Talkrunden im öffentlich rechtlichen Fernsehen angetan hat weiß genau wer brüllt : Die angeblich "toleranteren" Menschen. Klingt komisch ... ist aber so ;)
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Re: Die toleranten Menschen

Beitrag#11von Querkopf » 27.11.2016 20:45

b@tman hat geschrieben:@querkopf
Das mit dem Brüllen war ein Beispiel


Meiner Meinung nach hast du Beispiele gebracht, die total am Thema vorbei gehen. Oder du erklärst es noch mal genau.
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