IP-Telefonie

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IP-Telefonie

Beitrag#1von der-gelbe-hund2.0 » 23.06.2015 08:48

Mein geliebter Telekom ISDN-Anschluss wird jetzt auf IP zwangsumgestellt.

Ich persönlich hasse die neuste Technik und fahre grundsätzlich mit der zweit- oder drittneusten besser, aber die Telekom hätte mich sonst abgeklemmt.

Frage: Hat hier jemand einen IP-Anschluss? Zufrieden? Verlässlich? Störanfällig? Oder ist das der Himmel auf Erden?

Danke im Voraus

d-g-h2.0
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#2von Snugbug » 23.06.2015 11:11

Ich bin auch seit letztem Herbst bei der T-kom mit einem IP-basierten Anschluss, d.h. ein DSL-16000, mit I-Net und Telefon.
Das Internet haut mich zwar nicht vom Hocker, weil von den 16000 kbit/s nur ca. 12000 kbit/s gehen (angeblich steht der Port mit ca. 3 km zu weit weg), aber mit dem Telefon habe ich keine Probleme. Nichts zerhackt, keine Echos, keine Aussetzer... nur der Verbindungsaufbau beim Rausrufen dauert ein paar Sekunden länger als früher beim Festnetz (aber wirklich nur ein paar!).
Bei Anschlüssen unter 6000 kbit/s kann es entsprechende Probleme geben, vor allem, wenn gleichzeitig gesurft und telefoniert wird. Falls Dein Standort in einer ländlichen Gegend ist, wirst Du aber leider mit noch niedrigeren Geschwindigkeiten rechnen müssen, sodass Du gleichzeitiges surfen und telefonieren vermutlich vergessen kannst.
Du solltest vor der Umstellung unbedingt einen Verfügbarkeitstest machen und entsprechende Verhandlungen mit der T-kom führen, damit Du am Ende nur eine Geschwindigkeit zahlst, die möglichst wenig über dem liegt, was Du effektiv bekommen kannst.

Immerhin entfällt bei so einem IP-basierten Anschluss der Splitter, der aufgrund seiner Dämpfung ein riesen Bremsklotz ist.
Die Trennung zwischen I-Net und Telefon macht der Router selbst, der das dann natürlich auch unterstützen muss.
Das heißt, Du brauchst einen Router für einen IP-basierten Anschluss, falls Dein bisheriger Router das nicht kann.
Die T-kom liefert Dir dazu üblicherweise (auf Wunsch) einen Speedport zum Anschluss dazu.
Ich würde aber unbedingt eine Fritzbox empfehlen (z.B. eine 7390 WLAN oder eine 7490 WLAN).
Die wirst Du zwar selbst investieren müssen, aber das lohnt sich!
Die Benutzeroberfläche ist bei der Fritzbox wesentlich angenehmer und komfortabler als beim Speedport.

Es gab zu meinem Anschluss gleich drei Telefonnummern inkl. dazu, eine nutze ich fürs Telefon (ein analoges DECT-Telefon an der Fritzbox), eine für das Analog-Fax (eine Funktion meines Kombidruckers), sodass kein Web-Fax-Service erforderlich ist, und die dritte Nummer ist bisher noch nicht benutzt. Weitere Nummern wären ggf. gegen Aufpreis möglich.
Die Unterscheidung bzw. Zuordnung der Nummern zu den jeweiligen Endgeräten findet in der Fritzbox statt, durch entsprechende Einstellungen.

Sehr schön bei der Fritzbox ist auch das dort verfügbare gratis MyFritz-Konto, das einen DynDNS darstellt, sodass man leicht von unterwegs auf eigene Netzwerkgeräte zugreifen kann. Auf Wunsch natürlich geschützt, per Passwort oder SSH oder VPN,...
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#3von edan » 23.06.2015 11:51

Darf ich mich bitte in diese Frage einklinken?
Ich bin bei Vodafone, und die wollen ja demnächst auch umstellen.
Oder sind schon dabei?
Habe die Erläuterungen von Snugbug gelesen und beinahe :oops: alles verstanden.
Meine Sorge ist, muss ich das alles selber anschließen und einrichten,
macht das Vodafone oder muss ich jemanden beauftragen.
Habe im Moment noch keinen Router, sondern die Starterbox DSL.
Bin eigentlich zufrieden, so wie es ist.

Dieses Angebot habe ich im Februar bekommen
und weiß nicht so recht was ich machen soll/kann/muss.
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#4von Snugbug » 23.06.2015 13:48

Beinahe alles? Wenn was unklar ist, einfach "nachbohren"! ;))

Du hast tatsächlich einen Router, denn die Starterbox ist eigentlich ein solcher.

Wenn Du bereits einen Anschluss ohne Splitter hast (ist das so?), musst Du wahrscheinlich gar nichts machen. Denn da sind Telefon und I-Net bereits auf der gleichen Leitung (also sehr wahrscheinlich schon IP-basiert) und die Trennung der beiden Signale passiert in der Starterbox.

Dein gescanntes Schreiben dürfte eher Werbung sein, denn was Vodafone dabei anscheinend vorhat, ist den Anschluss von der Telefonbuchse auf die Fernsehdose umzulegen.

Aber Vorsicht!
Erst mal solltest Du auf der Kabel-Deutschland-Seite unbedingt einen Verfügbarkeitstest machen, ob Dein Standort überhaupt I-Net per Kabelfernsehanschluss bekommen kann (das ist keineswegs sicher, auch wenn es das Schreiben nahelegt!).

Dann gilt es noch einiges mehr zu beachten.

Wohnst Du eine einem Hoch- oder Mehrfamilien-Haus?
Falls ja, kann das eine ganz böse Falle werden, wenn nämlich das Kabel vom Kabelfernsehen durch alle übereinander liegenden Wohnungen geführt wird, sodass die Wohnungen wie Perlen auf der Kette an der gemeinsamen Leitung hängen.
In dem Fall kann nur eine einzige Wohnung an der Leitung den im gescannten Schreiben beschriebenen Anschluss bekommen, alle anderen gehen leer aus und müssen beim Telefonanschluss bleiben.
Damit jede Wohnung I-Net bekommen kann, müsste vom Verteiler im Keller für jede Wohnung eine eigene Leitung gelegt werden und jede nach oben führende Leitung ist dabei sozusagen ein Stockwerk länger.
Das ergibt aber z.B. in einem 20-stöckigen Hochhaus für die unterste Wohnung einen enorm dicken Kabelstrang mit 20 Leitungen, die sicherlich niemals durch den Kabelkanal des Hauses passen werden.
Auch die Hausverwaltung scheut sich meistens vor einem derartigen Aufwand, aufgrund der Kosten einer solchen Verkabelung.
Bei denen (oder wenn die Dir den beauftragten Betrieb nennen, bei diesem) erfährst Du auch, wie das Haus verkabelt wurde, falls solche Arbeiten schon mal durchgeführt wurden.

Gibt es in der Wohnung bzw. im Haus bereits Multimediadosen?
Das sind die Fernsehdosen mit den drei Anschlüssen, also mit zwei Antennenbuchsen und einem Schraub-Anschluss (fürs I-Net).
Ohne diese Dose braucht man einen Multimedia-Aufsatz für die normale Fernsehdose (die mit den zwei Buchsen).

Ebenfalls geklärt werden muss, ob Du bei dem neuen Anschluss Routerzwang bekommst, also den vom Anbieter vorgegebenen Router benutzen musst. Da bin ich mir bei Kabel-Deutschland nicht sicher.
Auf jeden Fall wird der neue Router ein kabel-tauglicher sein müssen, sodass die Starterbox nicht mehr brauchbar ist (Vorsicht! Die WLAN-fähigen Router müssen bei Kabel-Deutschland üblicherweise gemietet oder falls das überhaupt angeboten wird, extra gekauft werden).

Evtl. kann man nach dem ggf. vorgegebenen Router noch einen eigenen dazwischen schalten, was aber den Verkabelungs- und Konfigurationsaufwand erhöht.

Ansonsten dürfte sich die Verkabelung der Starterbox sehr ähneln.

(Anm. @ tantalus: Im vorletzten Satz meines vorherigen Beitrages ist übrigens ein "hat" zuviel.
Könntest Du das evtl. bitte gelegentlich entfernen? Danke!)
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#5von edan » 23.06.2015 17:04

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Also, erst mal vielen Dank für deine ausführliche Antwort. ;)

Snugbug hat geschrieben:Wenn Du bereits einen Anschluss ohne Splitter hast (ist das so?)

Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht, ob ich einen Splitter habe. :oops:
In den Links sind meine "Geräte" zu sehen, die mir das Internet bescheren.
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Ist da noch ein Splitter bei?
Kann ich im Vertrag oder woanders nachlesen ob ich IP-basiert bin?
Ich weiß, dass ich 3 Telefon-Nummern habe,
und ich kann telefonieren wenn ich im IN bin.
Früher, noch mit Modem, konnte ich das nicht.
Snugbug hat geschrieben: den Anschluss von der Telefonbuchse auf die Fernsehdose umzulegen.

Verfügbarkeit wäre schon da denke ich. Wohne in Berlin in einer Stadtvilla mit 2 Mietparteien.
Aber das will ich eigentlich alles nicht, am liebsten wäre mir, alles kann so bleiben.
Ich kriege schon einen "Herzkasper" :star: wenn ich an eine evtl.notwendige Umstellung denke.
Wäre schön, wenn du meine Unwissenheit etwas klären könntest. ;)
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#6von tantalus » 23.06.2015 17:48

Uiuiuiui...
Hier ist ja mal wieder alles durcheinander... :grr:

@dgh:
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich: Stell Dir vor, Du fährst einen guten alten Käfer. Der hat Dich in den 50ern immer zuverlässig über den Brenner nach Italien gebracht, war nie ernsthaft kaputt. Und jetzt mußt Du auf einen Golf III umsteigen, so mit Servolenkung und Scheibenbremsen und Sicherheitsgurten und all so neumodischem Schnickschnack...

Wir haben fast alle IP-Telefonie, zumindest die allermeisten. Vielleicht bist Du sogar der einzige hier mit einem analogen Anschluß. Außer der Telekom bietet sowas meines Wissens schon lange keiner mehr an, bis auf ein paar Rentner ohne Internetz hat das heute sowieso kaum noch einer..
Dein schönes Wählscheibentelefon kannst Du dann ausstöpseln und als Vintage-Deko stehenlassen. Fast alle (da müßte man den genauen Typ wissen) halbwegs "neuen" (so ungefähr ab Mitte/Ende 90er) Apparate kannst Du aber weiternutzen. Nur den Stecker aus der Telefondose an der Wand raus und in den Router rein. Feddich. ISDN-Anlage brauchst Du nicht mehr, die meisten Funktionen gehen bei IP-Telefonie auch mit jedem ganz normalen Apparat. Nur bei Stromausfall telefonieren geht dann nicht mehr.

Zu überlegen wäre lediglich, ob Du auf einen neuen Telekom-Anschluß (gut, zuverlässig, aber teuer) umstellen läßt oder bei der Gelegenheit gleich auf einen anderen Anbieter (meist nicht schlechter, oft zum halben Preis) umsteigst...
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#7von tantalus » 23.06.2015 18:04

@edan:
Was Du da gekriegt hast, hat mit der Umstellung bei dgH überhaupt nix zu tun. Das ist schlicht und einfach nur Werbung.
Du hast schon so einen digitalen DSL-Anschluß, wie ihn dgH erst kriegen soll. Den kannst Du gegen einen ebenso digitalen Kabelanschluß tauschen, mußt Du aber nicht. Die Technik ist bei beiden quasi dieselbe, nur daß einmal das Telefonkabel und beim anderen das Antennenkabel benutzt wird.

Deine Technik auf den Bildern ist zwar uralt, aber solange sie funktioniert, gibt es keinen Grund, da was zu ändern. Einen Splitter hast Du wahrscheinlich in dem weißen Arcor-Teil mit eingebaut, kann Dir aber völlig wurscht sein. Bei einer Umstellung könntest Du den ganzen Kram sowieso wegschmeißen, würdest aber von KD was neues kriegen. Was (ob überhaupt) das kostet, sollte auf deren Webseite stehen; einfacher anzuschließen wäre es aber sicher.
Aber wie gesagt - das ist NUR Werbung, kein Grund zur Sorge... :abwink:
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Beitrag#8von tantalus » 23.06.2015 18:16

@Snugbug:
Viel richtiges dabei, spart mir eine Menge Tipperei. :gut: Nur das mit den Kabeln im Hochhaus...
Hier bei mir ist die Anlage vor gut 20 Jahren komplett neu gemacht worden - da gab es noch kein Internetz über Fernsehkabel. Und die Kabelschächte sind definitiv zu klein für 10 Strippen. Funktioniert aber trotzdem perfekt... :unknown:
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#9von edan » 23.06.2015 18:21

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@ tantalus
Auch dir vielen Dank für deine Erklärungen.
Habe auch bei dir fast :oops: alles verstanden.
Kann ich das in einfachen Worten so verstehen:
Eine Umstellung ist nicht mehr nötig bei mir,(Ich will auch kein Anschluss über KB) :no:
und alles kann bleiben so wie es ist, solange die alte Technik funktioniert :denk:
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#10von tantalus » 23.06.2015 18:29

Richtich.

Nennenswert besser wird es sowieso nicht - die Technik ist heute bei allen Anbietern weitestgehend dieselbe.
Eventuell ließe sich am Preis bissl was drehen - das müßte man mal im Detail recherchieren. Aber so richtig reich wirst Du davon auch nicht... :unknown:
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#11von edan » 23.06.2015 18:44

tantalus hat geschrieben:Eventuell ließe sich am Preis bissl was drehen - das müßte man mal im Detail recherchieren.

Ne, ne :nein: Das ist mir alles zu stressig :star:
tantalus hat geschrieben:Aber sich richtig reich wirst Du davon auch nicht...

Bin reich genug, schau mal auf mein KF Mark-Stand :zwinker:
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#12von tantalus » 23.06.2015 18:50

Na jaaaa - kuck Dir mein Konto an - ich hab recherchiert... :ja:
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#13von edan » 23.06.2015 18:58

Okay, mir reicht es, mein Seelenfrieden ist mir wichtiger. :ja:
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#14von Snugbug » 23.06.2015 20:13

@ edan
Wie gesagt, das Schreiben ist Werbung.
Du kannst alles lassen, wie es ist.
Bei dem beworbenen Anschluss würdest Du nur ein anderen Router bekommen, der nicht mehr in der Telefondose, sondern in der TV-Dose steckt.

tantalus hat geschrieben:@Snugbug:
Viel richtiges dabei, spart mir eine Menge Tipperei. :gut: Nur das mit den Kabeln im Hochhaus...
Hier bei mir ist die Anlage vor gut 20 Jahren komplett neu gemacht worden - da gab es noch kein Internetz über Fernsehkabel. Und die Kabelschächte sind definitiv zu klein für 10 Strippen. Funktioniert aber trotzdem perfekt... :unknown:


Das meinte ich auch, dass der Schacht sicher zu klein für so viele Leitungen ist.
Erstaunlich finde ich aber, dass das bei Dir, trotz zu weniger Leitungen, so gut läuft.
Mir wurde da leider anderes erzählt.
Ich wohne selbst auch in einem Hochhaus und wollte, weil die T-kom es wochenlang nicht schaffte, mir den Zugang zu legen, auf KD umsteigen.
Das wurde mir aber von KD verweigert.
Es würde angeblich nicht gehen, weil laut KD-Mitarbeiter dieses Haus seitens KD für deren Vermarktung gesperrt sei, weil im Haus alle übereinander liegenden Wohnungen in Reihe an einer gemeinsamen Leitung hängen und bereits eine Wohnung an dieser Leitung den Anschluss hatte. Weitere Anschlüsse würden nicht möglich sein, weil bei mehreren Anschlüssen pro Leitung die Dämpfung für I-Net angeblich zu groß werden würde.
Auf meine Frage hin, warum denn dann alle Kabelfernsehen haben, hieß es, weil dafür das Dämpfungsproblem weniger kritisch sei als bei I-Net.
Die Dämpfung würde bei so vielen Wohnungen so groß werden, dass in der obersten Wohnung praktisch nichts mehr ankommen würde.
Wie gesagt, so die Argumentation des KD-Mitarbeiters.
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#15von tantalus » 23.06.2015 21:34

Ja gut, das klingt erstmal - mein Physikunterricht ist nun auch bald 40 Jahre her - für einen Laien wie mich einigermaßen schlüssig. Irgendwie gibt es aber inzwischen viel zu viele Hochhäuser, Wohnungen, Bürotürme, Hotels, die ALLE so einen Anschluß haben wollen, als daß da nicht längst irgendwer einen kleinen Chip erfunden hätte, der diese Dämpfung weitestgehend eliminiert. :unknown:

Wie auch immer - in ein paar Jahren wird es diese ganzen Festnetz- und Antennenanschlüsse sowieso nicht mehr geben. Es ist ja jetzt schon ziemlich absurd, tonnenweise Kupfer oder Glasfasern zu verbuddeln, wenn nebenher ein zweites System für's Handy ganz ähnliche Ergebnisse viel billiger bringt. Allein schon, was BND, NSA & Co. da alles sparen können...
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#16von der-gelbe-hund2.0 » 23.06.2015 22:12

@snb: Klingt beruhigend. Danke. Bei VOIP habe ich immer die Skype-"Qualität" in Erinnerung, die von all den Techno-Freaks lange Zeit als das Non-Plus-Ultra verkauft wurde und auf die Telefonqualität kam es mir bei der Frage an. Wenn das Internet mal 5 sec ausfällt ist das kein Drama, aber telefonieren möchte ich durchgehend.
Dass künftig fast alle ominösen Kästen durch die Fritz-Box ersetzt werden soll mir sehr recht sein, aber never change a running system.

@Tanta: Dass ISDN in Wahrheit analog sei, habe ich auch schon von den Jungs aus Savushkina 55 gehört. Der gute alte Physikunterricht halt...
IP ist m.E. kein wirklicher Fortschritt, ich hatte vorher 50 MBit mit ISDN und habe auch künftig 50 MBit aber keine getrennte Telefonie mehr, wenn das Internet mal wieder streikt.
Also hinkt der Vergleich zwischen einem Golf mit Servolenkung und einem Golf mit Servolenkung aber ohne Sicherheitsgurte etwas weniger.

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Re: IP-Telefonie

Beitrag#17von Snugbug » 24.06.2015 09:42

tantalus hat geschrieben:...wenn nebenher ein zweites System für's Handy ganz ähnliche Ergebnisse viel billiger bringt. Allein schon, was BND, NSA & Co. da alles sparen können...


und all die anderen Schnüffler aus Russland, China, Israel, ect.... :zwinker:

Mobil wäre natürlich am besten, wenn die Anbieter nur nicht so schrecklich geizen würden mit dem Volumen.
Die paar MB sind ja bei den heutigen Bedürfnissen ein Mückensch***.
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#18von Snugbug » 24.06.2015 12:12

Sorry, das "ect..." sollte natürlich "etc..." heißen. :sack: :zwinker:

@ dgh
Also ich denke nicht, dass Du Dir da Sorgen machen musst, sofern Dein Standort kein ländlicher ist. Die Tonqualität ist schon wirklich sehr gut (sogar besser als das Festnetz) und wie gesagt, ich persönlich hatte bisher noch keinerlei Probleme mit Aussetzern, Echos, oder was auch immer für Störungen. Auch Faxen funktioniert ganz einwandfrei auf die gewünschte Zielnummer, ohne Webservice.

Gewöhnungsbedürftig ist nur, dass wenn man angerufen wurde und der andere zuerst auflegt, hat man ein Besetzt-Zeichen.
Interessiert aber auch nicht weiter, da man ja eh selbst auch auflegt.

Das einzige Problem waren bisher zwei unbekannte Telefonnummern, vermutlich von irgend einem Bot, der ab und zu mal anzurufen versucht.
Seit ich diese beiden Nummern aber in der Fritzbox als gesperrt eingetragen habe, reagieren weder Telefon noch das Fax darauf.
Nur in der Anruf-History der Fritzbox tauchen die Nummern noch sozusagen als abgelehnte Anrufe auf, aber dort interessiert es ja nicht wirklich.

Ich kann mit dieser Box nachts Telefon und Fax schön blockieren, damit mich dann keine unerwünschten Anrufer mehr nerven können.
Und wenn ich selbst anrufe, kann ich je nach Bedarf meine Anruf-Kennung mitsenden oder auch nicht (damit mich bestimmte Personen schon vor der Anruf-Annahme erkennen), wobei natürlich auch der Angerufene bzw. dessen Technik diese Funktion unterstützen muss.

EDIIT:
Es kann übrigens durchaus mal vorkommen, dass z.B. wegen Servicearbeiten das I-Net streikt, aber Anrufen geht noch oder umgekehrt.
Nur Stromausfall bedeutet Totalausfall, aber wann passiert das schon mal? Dann kann man notfalls immer noch das Handy nutzen.
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#19von Floz » 24.06.2015 20:35

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Re: IP-Telefonie

Beitrag#20von Snugbug » 25.06.2015 02:01

Leider sagt der verlinkte Artikel nichts zu den erhaltenen Geschwindigkeiten bei den Usern, die sich beschweren.

Der Knackpunkt bei den Geschwindigkeitsangaben ist ja immer das "bis zu", womit die Anbieter immer fein raus sind (leider rechtlich wasserdicht!).
Ich selbst bin auch enttäuscht, dass von den 16000 kbit/s ganze 4000 kbit/s, also 25% fehlen.

Immerhin war es für mich trotzdem noch ein Fortschritt, weil ich vorher nur ein DSL 2000 hatte (noch so eines, wo das DSL auf einer analogen Festnetz-Telefonleitung aufgeschaltet war, sodass ein Splitter nötig war, um die Signale in I-Net und Telefon aufzuspalten).
Auch solche Dinge wie Anruferkennung mitsenden war nicht möglich, weil das Telefon über die T-kom lief, aber das DSL bei einem anderen Anbieter.

Nachbarn von mir hatten auch mal ein DSL 2000 mit Splitter (allerdings incl. IP-Telefonie). Das klappte leider gar nicht, weil die beim Telefonieren genau die Störungen hatten, die ich bereits erwähnte.
Nach zwei Jahren stiegen die um auf ein DSL 6000 bei der T-kom, mit Festnetztelefonie.
Von da an lief beides, also I-Net und Telefon zwar ganz ordentlich, aber das I-Net leider nur zur Hälfte, weil auch hier der stark bremsende Splitter zum Einsatz kam.
In dem betreffenden Haus bekam also jeder, der einen Splitter benutzte (bzw. musste), nur max. ein DSL 3000, musste aber ein DSL 6000 zahlen.

Dann bekamen die Nachbarn das Angebot, auf das IP-basierte DSL 16000 umzusteigen, wobei da das Telefon wieder auf IP-Telefonie umgestellt wurde. Das läuft auch gut, nur dass das I-Net bei denen halt leider mit den fehlenden 25% läuft.

Ich denke, entscheidend für eine ordentliche IP-Telefonie ist, dass man mindestens ein DSL 6000 bekommt. So hat man ausreichend Bandbreite, damit sowohl I-Net als auch die IP-Telefonie anständig laufen. Alles, was niedriger ist, führt zum "Datenstau", der in den besagten Störungen resultiert.

Dabei muss man auch bedenken, dass es bei den Geschwindigkeiten gar nicht mal so sehr um den Download geht, sondern um den Upload, der halt nun mal systembedingt leider beim DSL, mit meistens ca. 10% des Downloads, sehr mager ist.
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#21von tantalus » 25.06.2015 18:47

Wenn 25% fehlen, ist schon krass. Lad Dir mal den TCP Optimizer hier runter: Meist sind bloß die Einstellungen vom Windows scheiße. Der kann mit "optimal Settings" oft noch eine ganze Menge Geschwindigkeit rausholen... :jogg:
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#22von Snugbug » 25.06.2015 20:00

Ich habe seit dem XP-Ende kein Windows mehr, sondern Linux Mint (genauer, die Version 17.1 MATE, auch Rebecca MATE genannt).
Die Fritzbox nennt diese niedrigen Werte auch.
Ich fürchte, wenn da schon so miese Werte sind, werde ich am Rechner selbst wahrscheinlich auch nichts mehr rausreißen können.
Vermutlich ist der Port wirklich einfach zu weit weg, weil keiner im betroffenen Haus schneller ist.
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#23von tantalus » 25.06.2015 20:04

:unknown: Dann hülft das natürlich nicht...
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#24von Snugbug » 25.06.2015 20:13

Das war eh ein wochenlanger Kampf, bis dieser ehrenwerte Konzern es endlich mal schaffte, den Zugang überhaupt zu legen.
Was ich mir da die Finger wund telefonierte, geht auf keine Kuhhaut.
Offenbar sind die irgendwann so groß geworden, dass die linke Hand nicht mehr weiß, was die rechte tut.
Der ganze Vorgang erinnerte mir sehr an Asterix auf der Jagd nach dem Passierschein A38.
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#25von edan » 25.06.2015 21:24

Snugbug hat geschrieben:Der ganze Vorgang erinnerte mir sehr an Asterix auf der Jagd nach dem Passierschein A38.


:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: IP-Telefonie

Beitrag#26von tantalus » 26.06.2015 17:30

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Re: IP-Telefonie

Beitrag#27von Snugbug » 26.06.2015 20:42

...und interessanterweise hatte ich seit heute Nacht nach meinem letzten Beitrag jede Menge neue Verbindungen meiner Fritzbox. Mit allen möglichen Geschwindigkeiten bis runter zu 7,8 Mbit/s. Ich glaube, ich habe heute IP's verbraucht, wie sonst nur in gut einer Woche, weil ich die Box bei den schlechten Werten am DSL-Kabel ab- und wieder drangestöpselt habe, damit die Box sich neu verbindet, bis endlich wieder eine anständige Geschwindigkeit rauskam.

Ob sich da wohl diese "Experten" auf den Schlips getreten gefühlt haben?

Den Eindruck, dass die bei mir rumschnüffeln hatte ich ja eh schon öfter, wie z.B. neulich, als ich auf youtube Videos zu der neuen Erfindung namens "Hoverbike" betrachtete (eine Art Quadrokopter für Menschen, wo man wie auf einem Motorrad sitzt). Da kam "zufälligerweise" am folgenden Tag ein Artikel zu genau diesem Thema... und das ist nicht das erste Mal.
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