Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

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Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#1von plato » 05.05.2015 15:52

Da hier definitiv Menschen unterwegs sind, die sich mit Technik besser auskennen als ich, hier eine kleine Frage:

Wir haben vor gar nicht allzu langer Zeit einen neuen Tintenstrahldrucker gekauft, einen HP Officejet Pro 8610. Ist ja klar: Die Drucker kosten fast nix, dafür ist die Tinte schweineteuer.

Also haben wir uns gedacht, hihihi, wir kaufen uns diese nachgemachten Dinger, kosten viel weniger. Klar. Schon. Bloss findet der Drucker das nicht sehr sexy. Zuerst sagt er, dass es sich nicht um Originaltinte handelt und er keine Garantie für die Qualität übernimmt. Gut, kein Problem. Dann lässt er mich genau eine Seite drucken, dann findet er, die Kartusche sei kaputt und müsse ersetzt werden. Wenn man sie rausnimmt und wieder reinlegt, dann kann man mit etwas Glück wieder eine Seite drucken, bevor er wieder zu jammern beginnt. Auch neu Aufstarten nützt nichts. Eine Seite ist das höchste der Gefühle, dann beginnt er wieder zu jammern.

Gibt es da einen Trick? Ich habe mir jetzt in meiner Verzweiflung eine Packung Originalfarbe für günstige CHF 99.00 (ca. 95 Euro) geholt... Aber ich will zuerst noch versuchen, ob ich das fiese Teil irgendwie linken kann. Bin für jeden Tipp dankbar!
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#2von tantalus » 05.05.2015 19:07

Die Drucker-Hersteller versuchen natürlich, ihre eigenen Patronen zu verkaufen und die Fremd-Hersteller so gut es eben geht zu blockieren. Die sind aber auch nicht ganz doof und tricksen genauso zurück. Das uralte Hase und Igel-Spiel...

Prinzipiell müssen die Nachmach-Tinten aber funktionieren - sonst würde es sie nicht geben. Ich würde mal versuchen, die Patronen (einzeln) rauszunehmen und wieder reinzustecken, damit sie eventuell neu erkannt werden. Netzstecker vom Drucker rausziehen, ein paar Sekunden warten und wieder rein, damit die Kiste neu startet, könnte auch helfen. Muß aber nicht. :sorry:

Auch nicht auszuschließen, daß Du zufällig grad bei einem Schrott-Hersteller gelandet bist und Patronen von einem anderen Anbieter besser funktionieren. Notfalls kannst Du die allermeisten Original-Patronen auch ein paar Mal nachfüllen (lassen). Ist auch wesentlich billiger als neue, aber oft auch eine mächtige Sauerei, wenn Du es selber machst. Gummihandschuhe und die Unterlage gut mit alten Zeitungen abdecken ist ZWINGEND! Schwierig isses nicht, Anleitungen gibt's auf Youtube...
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#3von Querkopf » 05.05.2015 19:54

Ohne , dir helfen zu können: ich habe genau einmal diese nachgemachten Produkte gekauft. :(
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#4von tantalus » 05.05.2015 19:59

Ich hatte noch nie "echte" - und noch nie Probleme... :drück:
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#5von Querkopf » 05.05.2015 20:21

tantalus hat geschrieben:Ich hatte noch nie "echte" - und noch nie Probleme... :drück:


das will ich glauben. Wer mit Gummihandschuhen irgendwelche Tinte umfüllt , ist auch etwas schmerzbefreiter..... :anstoss:
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#6von der-gelbe-hund2.0 » 05.05.2015 21:59

Es ist eigentlich völlig logisch, dass billige Tinte nicht dieselben Qualitätsansprüche erfüllt wie "Originalware".

Der Preisunterschied ist zu groß. Es geht ja nicht um 40 € statt 80 € sondern 2,95 bei Ebay gegen 80 € auch wenn bei der teuren Tinte 80% Preistreiberei ist.

Hauchfeine Kapillare fordern ihren Tribut, wenn da in China-Festland unsauber gearbeitet wurde verstopft der Druckkopf eben.
Auch die Farbechtheit: HP hat einen Namen zu verlieren, da erinnern sich die Leute nach vier Jahren wenn die Farben verblassen würden; der Tinten-Luchs ist nach zwei Jahren eh pleite und vergessen.

Ich habe zwei Drucker (u.a. auch einen HP Office-Jet, gute Wahl) mit relativ großen Patronen und benutze O-Ware in XXL-Packungen. Das ist für mich der beste Kompromiss.

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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#7von tantalus » 05.05.2015 22:35

Na ja, na ja, na ja...

Ich vermute jetzt mal, die Original-Patronen werden auch nicht von deutschen Diplomingenieuren liebevoll handgeklöppelt - die purzeln im Zweifel aus exakt derselben chinesischen Maschine und kriegen hinterher einfach bloß eine andere Schachtel drumrum. Der Preisunterschied kommt eher daher, daß mit den Dingern die billigen Drucker quersubventioniert werden, mit denen man die Kundschaft nachher zum teuren Tintenkauf zwingt. Ist schon ziemlich gefickt eingeschädelt das System... :roll:

Daß sich die Leute noch an irgendwelchen Kram erinnern, den sie vor vier Jahren mal ausgedruckt haben, ist wohl auch eher die Ausnahme: Wenn tatsächlich noch mal jemand ein Papierfoto haben will, druckt der das bestimmt nicht sauteuer zuhause aus, sondern läßt das für ein paar Pfennige beim Aldi oder sonstwo machen. Mit original echter Supertinte. Irgendein oller Brief ans Finanzamt oder eine alte Bewerbung interessiert dann auch längst keinen mehr - egal, wie verblaßt die Farben dann sind. WENN sie überhaupt sind. 99 % von uns werden das voraussichtlich niemals erfahren...

Aber für Platos Probleme hülft das jetzt wohl auch nicht weiter...
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#8von woodstock » 05.05.2015 23:03

Computer sind doof.
...Edan auch

...aber Belafarin toppt sie alle.
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#9von Querkopf » 06.05.2015 07:57

tantalus hat geschrieben:Na ja, na ja, na ja...

Ich vermute jetzt mal, die Original-Patronen werden auch nicht von deutschen Diplomingenieuren liebevoll handgeklöppelt - die purzeln im Zweifel aus exakt derselben chinesischen Maschine und kriegen hinterher einfach bloß eine andere Schachtel drumrum.


Ja, und die Produkte bei Aldi sind ja auch ORGINAL die gleichen Markenprodukte , nur in einer anderen Schachtel.
Und es gibt sogar Leute, die glauben das. ;)
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#10von Querkopf » 06.05.2015 08:09

Ich habe mir erlaubt "ORGINAL die gleichen " anzufügen. Das stand orginial nicht so da. Ist aber wichtig für meine Aussage. :ja:
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#11von plato » 06.05.2015 08:27

Vielen Dank Jungs!

Das Originelle dabei ist ja, dass die Tinte tadellos funktioniert, der Druck ist sauber und alles. Aber mein böser Drucker will die Klonpatrone einfach nicht sehen.

Auffüllen geht ja angeblich auch nicht immer, weil der Chip gelesen wird und die Kartusche als "schon gebraucht" gelesen wird.

Gut, ich kaufe XXL-Packungen von HP für ein Heidengeld und ärgere mich jedesmal, wenn ich eine kaufen muss... Aber dafür habe ich (vermutlich) diese Probleme nicht mehr...
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#12von Querkopf » 06.05.2015 08:31

Ich ärgere mich immer , wenn ich billig kaufe und es dann nicht funktioniert. :ja:
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#13von tantalus » 06.05.2015 18:28

Ich ärgere mich immer viel mehr, wenn ich teuer kaufe und es dann nicht funktioniert... :ja:
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#14von Querkopf » 06.05.2015 19:14

Tantalus, so macht jeder seine Erfahrungen. Es gab zwar schon auf Dinge, da hätte das billige auch funktioniert. In der Regel ist es aber so, dass man eher Probleme mit der günstigen Alternative, als dass das Original nicht funktioniert. Was ja auch in der Natur der Sache liegt und nicht wegzudiskutieren ist. :no:
Ich will die nachgemachten Tintenpatronen jetzt nicht schlechter reden als sie sind. Meine Erfahrung war halt nicht gut. Und plato hat ja auch eher eine Problemlösung gesucht, die ihm aber keiner bieten konnte.
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#15von der-gelbe-hund2.0 » 06.05.2015 19:21

@tanta: Geld ist nie weg, es hat nur ein anderer.

Mir persönlich ist es lieber, jemand kauft sich eine (1) überteuerte Sache, als fünf Billig-Angebote, die er halbverbraucht wegschmeißt.

Billig zieht sich durch die ganze Produktionskette, bei Markenprodukten gibt es niemanden, der am Ende die Milliarden mit Schubkarren wegfährt.

Viele Werbetexter, Druckereien und Händler danken dir.

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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#16von tantalus » 06.05.2015 20:06

Aber HALLO!!!

Ich hatte mal einen Lexmark-Billigdrucker, nach 9 Jahren bin ich auf Win7 umgestiegen, da gab's dann keine Treiber mehr dafür. Vermutlich würde der heute noch laufen. Mit Billig-Tinte. Beweisen kann ich das natürlich nicht mehr.
Danach hatte ich einen dreimal so teuren Brother-"Marken"drucker, nach einem knappen Jahr haben sie mir den auf Garantie gegen einen neuen umgetauscht, nach einem weiteren halben Jahr hab ich den nunmehr zweiten dann endgültig weggeschmissen. Jetzt hab ich einen nochmal doppelt so teuren Canon-"Marken"drucker, der zickt nach - immerhin - schon 3 Jahren auch schon wieder manchmal rum. Dieselben Erfahrungen hab ich mit Waschmaschinen (27/4/3 Jahre), Fernsehern (19/5/4) und zig anderen Sachen genauso gemacht.

Und: Natürlich ist es toll, mit einer S-Klasse zum Bäcker zu fahren. Aber wenn ich aus dem Fenster kucke, seh ich irgendwie immer bedeutend mehr Hyundais und Dacias und all so Zeugs. Vielleicht ist ein beheiztes massiv güldenes Gaspedal manchen Leuten dann doch nicht ganz so wichtig. :unknown:

Na ja - und wer "am Ende die Milliarden mit Schubkarren wegfährt", sehen wir ja jeden Tag zuverlässig in den Nachrichten: Im DAX sind ja schon lange grundsätzlich nur noch NoNames und keine einzige "Marke" mehr vertreten. Genauso in der Fernsehwerbung - keine einzige Firma, von der man je schon mal was gehört hätte... :brav:

Vielleicht sollte man mehr Firmen ihre Schubkarren gönnen und dafür lieber auf die Sattelzüge der "Marken"firmen verzichten...
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Re: Nachgemachte Druckertinte - Probleme...

Beitrag#17von Querkopf » 06.05.2015 20:29

Beide Aussagen hingen geringfügig.
Und Mercedes ist ein ganz schlechtes Beispiel für ein gutes Produkt. Das ist wirklich teurer Original-Müll, zumindest was viele Karrosserien angeht.
Aber ich sagt ja schon: Jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Dinge , die ich mal teuer gekauft habe , haben mir jahrelang viel Freude gemacht. Grade beim Auto liegt es vielleicht auch daran, das man es besonders wertschätzt, wenn man dafür etwas mehr als für einen Dacia auf den Tisch legen musste.
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